Pfarrverband Amerang
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Trauer

Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt eine große Lücke im Leben.
Trauer ist eine angemessene Reaktion auf solch einen schweren Verlust. 

Manche Menschen haben dann jemanden, mit dem sie reden können, wenn sie möchten. Andere verkraften den Verlust scheinbar oder tatsächlich sehr leicht, wieder andere leiden oft Monate, ja jahrelang unter dem Schmerz der Trauer und des Verlustes. Unser Umgang mit dem Tod, dem Verlust eines geliebten Menschen ist sehr unterschiedlich.

 

Beerdigung

Die kirchliche Begräbnisfeier 

Als Christen verabschieden wir uns von den Verstorbenen bei der kirchlichen Begräbnisfeier. In ihr vertrauen wir sie der Liebe Gottes an. Wir tun es in der Überzeugung, dass wir über den Tod hinaus miteinander verbunden bleiben. 

Wir unterscheiden die Erdbestattung und die Feuerbestattung. 

Üblicherweise findet die kirchliche Feier bei einer Feuerbestattung vor der Einäscherung statt, weil es gut ist, nicht nur privat, sondern auch gemeinsam vom Leichnam Abschied nehmen zu können, in dem der/die Verstorbene noch präsent ist. (Wenn es die Umstände erfordern, kann die Feier aber auch vor der Beisetzung der Urne gehalten werden.)

Es gibt zwei Möglichkeiten der Trauerfeier

  • Eucharistiefeier (auch Begräbnismesse oder Requiem genannt) in der Kirche mit Ansprache; anschließend Aussegnung in der Aussegnungshalle im Friedhof mit Beerdigung, Abschiedsfeier zur Feuerbestattung oder Urnenbeisetzung. 
  • Wortgottesdienst mit Ansprache. Anschließend Beerdigung, Abschiedsfeier zur Feuerbestattung oder Urnenbeisetzung.

Die Anfangszeiten für diese Gottesdienste sind bei uns in der Regel

an Samstagen und in Ferienzeiten um 10 Uhr, sonst nachmittags um 14 Uhr.  

 

Gespräch mit dem Seelsorger

Weil wir Seelsorger Anteil nehmen und den Gottesdienst und das Begräbnis persönlich gestalten wollen,

ist ein Gespräch mit einem Verwandten oder Angehörigen wünschenswert, ja eigentlich notwendig.